über - markus fenkl

Direkt zum Seiteninhalt
über ...
    ... Markus Fenkl
Kunst ist, wenn man’s nicht kann, denn wenn man’s kann, ist’s keine Kunst.       (Johann Nepomuk Nestroy)
     

1955 geboren in Neu-Ulm. Als Kind fotografierte ich bereits mit einer primitiven 6 x 6 Rolllbild-Kamera aus Plastik. Es gab zwei Einstellungen: Sonne und Regen. Bei Sonnenbetrieb schob sich eine Blende in das Objektiv, das an eine Beilagscheibe erinnerte. Die Kamera hatte ich von meinem Bruder bekommen, als der sich eine Praktika Super TL gekauft hatte.

Auf diesem Wege folgte für mich dann die Praktika. Es folgten eine gebrauchte Minolta XD7. Mit dieser unverwüstlichen Kamera machte ich unzählige Aufnahmen im südlichen Afrika, wo ich mich 4 Jahre aufhielt. Viele meiner Bilder habe ich auf Reisen gemacht. In der Jugend habe ich im Fotolabor der Schule meine Produkte selbst entwickelt und auf Fotopapier gebracht. Diese Erfahrungen möchte ich nicht missen.

Seit meiner Jugend beschäftige ich mich aktiv und passiv mit Kunst. Malen, Klecksen, Schmieren, Drucken, Kleistern, Intarsieren und Zeichnen haben mich immer begleitet.

Ich nehme regelmäßig an Ausstellungen der Künstlergilde Ulm , des Kunstvereins Senden und anderen regionalen Ausstellungen teil.
2012 hatte ich eine Einzelausstellung in der Galerie am Zeughaus Ulm

Ich bin Autor und Gestalter des Buches "100 Jahre Künstlergilde Ulm", das bei der Künstlergilde Ulm erworben werden kann.
Meine Fotos
Am liebsten bewege ich mich mit der Kamera durch Landschaften und Städte. Der Jäger und Sammler in mir wird wach und die Beute wird zu Hause gesichtet, sortiert, bearbeitet, beschriftet oder - ganz wichtig - gelöscht.
Beim Sortieren gibt es Ordner und Unterordner und so weiter. Ein großer Ordner heißt "Menschen", ein anderer "Reisen" und noch einer "Kunst". Der Reiseordner enthält Landschaften, Naturaufnahmen, Architektur, Kulturgeschichtliches, Flora, Fauna und Aufnahmen von Menschen. Letztere haben allerdings Rechte, was mich daran hindert, sie zu veröffentlichen.

Technische Perfektion ist für mich nicht oberstes Gebot, obwohl meine Bewunderung für technisch perfekte Fotos groß ist. Was manche da aus der Technik herauskitzeln, wird von mir mit großem Respekt betrachtet. Ich strebe natürlich auch technische Qualität an. Aber sie ist bei weitem nicht die einzige Qualität einer Fotografie. Es finden sich auf meiner Homepage Fotos minderer technischer Qualität, weil sie mir persönlich wichtig sind.
Ich sehe mir auch gerne alte Fotografien an. Sie sprechen aus ihrer Zeit und enthalten oft verblüffende Details. Die genaue Betrachtung von Fotografien ist mir sehr, sehr wichtig.

Interessant sind oder waren für mich Texturen, Spiegelungen, Wasser, Vögel und Grabsteine. Das hat sich immer mal gewandelt und geht weiter.

Neu ist für mich die Möglichkeit, mehrere Bilder zu kombinieren, die in der Bildaussage kontrastieren und sich ergänzen. In diesem Zusammenhang arrangiere ich mehr und mehr und montiere auch. Montagen sollten immer als solche erkennbar sein. Anderes erscheint mir unfair gegenüber dem Betrachter. Mit den Reglern in Bildbearbeitungsprogrammen gehe ich behutsam um. Die möglichen Effekte nutzen sich schnell ab. Der Reiz eines Bildes sollte woanders zu finden sein.

Grenzen der Fotografie. Der Fotograf ist jemand, der von außen betrachtet. Hinter der Kamera heißt leider auch: Nicht dabei sein. Oder nicht ganz dabei sein. Die Kamera ist wie ein Guckloch im Zaun, durch welches man die Welt betrachtet und erforscht. Zwar wird man später durch die Bilder entlohnt, doch am Geschehen war man nicht dabei bzw. nicht richtig dabei. Fotografiere ich eine Veranstaltung (Hochzeit, Konzert, Party etc.), dann bin ich erst Teinehmer, wenn ich die Kamera weggelegt habe. Gleiches gilt für Erlebnisse in der Natur und Begegnungen mit Menschen.

Weitere Informationen:



Ein Strauß mit seinen riesigen Rundum-Augen
Copyright of all pictures: Markus Fenkl
Zurück zum Seiteninhalt